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58 - Satt & Schlank: Wie Peter Mörs seinen Hunger zähmte und 7 Kilos verlor

Marcus Milarov Season 1 Episode 58

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0:00 | 33:35

🎙️ In der heutigen Episode habe ich das Vergnügen, mit meinem Klienten Peter Mörs zu sprechen. Er ist ein Ex-Marathonläufer und Ex-Fallschirmspringer und teilt seine spannende Reise zur Gewichtsreduktion und wie er seinen ständigen Hunger besiegt hat.

🍽️ Warum du diese Folge unbedingt hören solltest:

  • Satt essen und trotzdem abnehmen: Du erfährst, wie Peter durch die Zusammenarbeit mit mir das Geheimnis des Sattessens mit den richtigen Nahrungsmitteln gelüftet hat.
  • Kein Hunger mehr: Peter erzählt, wie er sein ständiges Hungergefühl losgeworden ist, das ihn trotz einer gesunden Ernährung immer wieder geplagt hat.
  • Zuckerreduzierung: Ein wichtiger Bestandteil der Folge ist die Reduzierung des Zuckerkonsums. Ein Schlüssel, den du nicht unterschätzen solltest, wenn es um erfolgreiche Gewichtsreduktion geht.
  • Intrinsische Motivation: Wir betonen beide, wie wichtig die innere Motivation und das Vertrauen zwischen Coach und Klient sind.
  • Nachhaltige Ergebnisse: Peter ist überzeugt von der Nachhaltigkeit der Methode und sieht eine langfristige Veränderung seines Stoffwechsels voraus.
  • Keine Zauberpille: Wir diskutieren, warum es eine schnelle Lösung gibt und warum die Reise zur Gewichtsreduktion eine Kombination aus der richtigen Ernährung, Bewegung und Mindset ist.

🎉 Bonus: In der nächsten Folge geht es um die Zukunft des Abnehmens. Ich werde dir neue wissenschaftliche Ansätze und Trends vorstellen, die du nicht verpassen solltest.

👉 Also, spitze die Ohren und finde heraus, wie du essen kannst, was du willst, und trotzdem keinen Hunger mehr haben wirst!

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  • Wie du Routinen entwickelst, die zu deinem Alltag passen
    Keine theoretischen Idealpläne, sondern Strategien, die auch bei wenig Zeit umsetzbar bleiben.
  • Wie du mehr Struktur in deine Ernährung bringst
    Du erfährst, wie du Orientierung bekommst, ohne dich von widersprüchlichen Ernährungstipps verrückt machen zu lassen.
  • Wie du Heißhunger und Energietiefs besser einordnen kannst
    Du lernst mögliche Ursachen kennen und bekommst praktische Impulse, um bewusster damit umzugehen.
  • Wie nachhaltige Veränderung leichter werden kann
    ...

 

Herzlich willkommen zu einer neuen Folge dieses Podcasts. Und heute
geht es noch einmal um ein Kundeninterview. Diesmal bin ich im
Gespräch mit Peter Mörs, einem Lieblingskunden von mir, denn Peter
hatte einige Besonderheiten. Sein Ziel war es nämlich nicht nur
abzunehmen, sondern ihm ging es tatsächlich um den gesundheitlichen
Faktor dabei. Was aber nicht heißt, dass Peter sehr stark
übergewichtig war und dass er abnehmen musste, damit er gesund
bleibt. Nein, ihm ging es tatsächlich vorbeugend um die Gesundheit.
Denn obwohl er super sportlich ist und sich auch mit gesunder
Ernährung beschäftigt hat, hat er für sich immer noch nicht die
Ernährung gefunden, die er täglich im Alltag nutzen konnte, um fit
und gesund zu bleiben. Nach einer schweren Verletzung, die er sich
beim Fallschirmspringen zugezogen hat, hat er, dadurch, dass er im
Bett lag, erstmal relativ viel abgenommen und im Anschluss
allerdings wieder ein großes Stück zugenommen. Und diese Kilos
wollten einfach nicht weggehen. Er hat also angefangen über
Kalorienzähl-Apps seine Kalorien zu zählen, er hat intermittent
gefastet und sich versucht so gesund wie möglich zu ernähren und
trotzdem wollten die Kilos einfach nicht verschwinden. Peter ist ein
sehr aktiver Mensch, sowohl was den Sport anbetrifft, aber auch
generell ist er viel in der Welt unterwegs und arbeitet sehr, sehr
viel, hat viele Projekte und hat dort auch nicht nur inhaltlich
Stress, sondern tatsächlich auch lange Arbeitstage. Und mit seinen
64 Jahren ist ihm durchaus bewusst, dass wenn er dieses Pensum an
Arbeit und körperliche Aktivität weiterhin aufrechterhalten will,
dass er dort etwas mit seiner Ernährung tun muss. Denn, so wie er
sagt, nur in einem gesunden Körper wohnt auch ein gesunder Geist.
Ihm ging es also um einen ganzheitlichen Ansatz, der dazu führt,
dass er lange gesund und fit arbeiten kann. Und das auf dem
höchstmöglichen Niveau seiner körperlichen Leistungsfähigkeit. Er
hat innerhalb unserer Zusammenarbeit nun rund 7-8 Kilo abgenommen
und befindet sich jetzt also kurz vor seinem absoluten Traumgewicht.
Aber das ist nicht das größte Ergebnis, was er sich erarbeitet hat.
Denn das größte Ergebnis ist, dass er für sich die Ernährung
gefunden hat, die dazu führt, dass er essen kann, was er möchte in
seinem Alltag. Er darf also durchaus mal über die Strenge schlagen,
ohne dass sich da jetzt was auf der Waage tut. Und ist es nicht das,
was wir eigentlich alle wollen? Nämlich Das Leben genießen zu können
mit all dem, was dazugehört. Also mal ein Gläschen Alkohol, mal das
Stückchen Kuchen oder Süßigkeiten. Und all das, ohne dass man jetzt
Angst haben muss, dass deine Waage verrückt spielt. All das kann man
tatsächlich erreichen, wenn der Stoffwechsel mitspielt. Das was wir
also mit Peter zusammen gemacht haben, ist seinen Stoffwechsel
optimiert. So dass er jetzt wieder essen kann, was er mag, ohne dass
er jetzt Angst haben muss. Denn sein Stoffwechsel ist nicht wie bei
einem 64-Ring, sondern Sein Stoffwechsel ist wieder so, wie er mal
Anfang 20 war. Er muss also keine Angst davor haben, wenn er einem
leckeren Stück Kuchen vorbeigeht, dass er davon schon zunimmt. Und
noch besser, wir haben das Hungerproblem gelöst. Denn Peter hatte
wirklich ein Hungerproblem. Das war so eins der größten Probleme,
die er hatte. Denn obwohl er sich gesund ernährt hat, hatte er immer
das Gefühl, dass er Hunger hat. Und wenn man den ganzen Tag Hunger
hat, dann muss man sich natürlich richtig geißeln, damit man nicht


ständig zur Tüte Nüsse oder zur Schale Kekse. oder zur Tafel
Schokolade greift. Aber lasst uns doch einfach mal selber
hineinhören, was er selber dazu zu sagen hat. Hier also nun zum
Kundeninterview mit Peter Mörs. Ich habe heute als Gast den guten
Peter Mörs, einer meiner Lieblingskunden, muss ich tatsächlich
sagen. Und bevor ich so richtig losliege, möchte ich mir einmal die
Ehre nehmen, den Peter gebührenmäßig vorzustellen. Also, wer ist
denn eigentlich Peter Mörs? Wen habe ich heute hier als Gast? Peter
Mörs ist ein Ü60-Mann und Sportler. ehemaliger Marathonläufer und
Fallsturmspringer, Weltreisender, optisch und auch von seiner
ruhigen und kultivierten Art her sehr nah dran an Prof. Dr. Harald
Lesch. Er nennt sich selbst der Karrieremechaniker, denn er betreut
Fach- oder Führungskräfte, die sich in der Mitte ihrer Karriere oder
sogar darüber hinaus befinden und vor der Herausforderung einer
beruflichen Veränderung stehen. Das sind in der Regel Menschen, die
unsicher sind, wie der nächste Karriereschritt aussehen soll.
Menschen, die bereits auf Hindernisse gestoßen sind oder sogar in
Erwägung ziehen, einen völlig neuen beruflichen Weg einzuschlagen.
Er nennt sich selbst Karrieremechaniker, weil es ihm um
Handwerkszeug geht. In seiner Arbeit geht es nämlich weniger um
Theorien oder abstrakte Konzepte, sondern vielmehr um praktisches
Handwerkzeug. Denn wie ein guter Mechaniker ist er immer auf der
Suche, um effektive Lösungen zu finden und nicht nur um Probleme zu
diagnostizieren. Dabei fokussiert er sich besonders auf die
Werkzeuge, um den verdeckten Arbeitsmarkt zu erschließen. der
zehnmal größer ist als der offene. Er sagt, dort ist der Traumjob
versteckt und der will gefunden und nicht gesucht werden. Ich
zitiere Peter mal, denn ich mag dieses Zitat sehr gerne, ich bleibe
mein Leben lang fit, schlank und gesund, indem ich meinen Körper,
mein Geist und meine Seele diszipliniert trainiere und mit guter
Nahrung versorge, denn nur in einem gesunden Körper wohnt ein
gesunder Geist. So, das war jetzt gescriptet und jetzt machen wir
das Ganze mal frei, denn ich kann zu Peter sagen... Das Besondere
ist, dass er halt selber Coach ist. Und das ist immer was
Besonderes, denn er kann vieles, was ich tue, natürlich aus einem
ganz anderen Blickwecken betrachten als so ein normaler Kunde.
Peter, wie war das Intro für dich? War das ok so? Klar, war gut.
Super. Ok, kannst du gerne so verwenden. Kann ich kann man so
verwenden, oder? Vielleicht mal ganz bevor wir losstarten mit dem
Interview. Du hast mich damals. tatsächlich auf einem richtig
schönen Bein in meinem Urlaub erwischt. Denn ich habe an alles
gedacht in meinem Urlaub, außer meinen Terminplan zu blockieren. Und
tatsächlich warst du mitten in meinem Urlaub, in meinem
Terminkalender zum Erstgespräch. Und unser erstes Gespräch hat auf
der Terrasse unserer Ferienwohnung stattgefunden. Und so war unser
Anfang. Aber vielleicht erzählst du mir mal. Was war denn eigentlich
so dein Ziel, bevor du... auf mich aufmerksam geworden ist. Lieber
Markus, zunächst mal vielen Dank für das tolle Intro und dass ich
bei dir zu Gast sein darf. Du hast mich ja schon in deiner
sensationellen Folge mit der Nummer 50 erwähnt. Ja, das stimmt. Hat
mich sehr gefreut, war eine wirklich tolle Folge. Und du hast mich
jetzt gefragt, was war mein Ziel? Und du hast ja im Intro gesagt,
ich bin Ex-Marathonläufer und Ex-Fallschirmspringer und habe mir
halt diesen... Humberbruch im linken Unterschenkel zugezogen. Das


war sozusagen das Ende meiner Karriere, zumindest was diese beiden
Sportarten angeht. Und ja, das war ganz einfach. Im Dezember letzten
Jahres habe ich 87 Kilo gewogen bei 1,90 Körpergröße und dann
irgendwann 98 Kilo. Das ist sicherlich zurückzuführen auf das Thema.
Der Sport ist ausgeblieben. Ein paar andere Themen, vielleicht noch
ein bisschen Frustessen dabei. Und dann war jetzt für mich die
Frage, wie gehe ich daran? Dieses ganze Thema und als Coach, also
ich glaube ja an Coaching, ja das steht überhaupt nicht aus der
Frage. Ich habe auch in vielen anderen Bereichen sozusagen, leiste
ich mir einen Coach. Im Sport ist das völlig klar. Egal welche
Sportart du nimmst, sei es nur Laufen oder Tennis oder wie auch
immer, wenn du das nächste Level, um das mal sozusagen, erreichen
willst, dann brauchst du jemanden, der dir das so ein bisschen
zeigt, wie das geht. Weil ansonsten besteht ja die Gefahr, ich kenne
es von einem halbwegs Profitennisspieler. Wenn du dir falsche
Bewegungsabläufe oder falsche Techniken einprägst, du brauchst
nachher die dreifache Zeit, die wieder rauszutrainieren. Und darum
denke ich, ist es sinnvoll, dass man sich einen Coach nimmt. Ja, und
so sind wir ja auch zusammengekommen. Und ist ja in meinem Fall so,
ja, dass Bewerber, die können sozusagen auch so viel falsch machen
und sich da so viele Chancen damit verbauen. Das muss einfach nicht
sein. Da ich vieles ausprobiert hatte, Kalorienzell-App und so
weiter. Und ich fasste auch hin und wieder. Ich finde, Fasten ist
eine super Sache. Das ist einfach so ein Gesundheitsthema. Das ist
nicht zum Abnehmen gedacht. Und irgendwie bekam ich da keinen Griff
mehr dran an dieses Thema. Das Gewicht wollte nicht runtergehen. Und
dann stieß ich auf einen Podcast, wie das heute so ist, als
Podcaster. Und so sind wir zusammengekommen. Letztlich habe ich ja
auch mein Ziel erreicht sozusagen. Ja, da kommen wir später nochmal
drauf. Also, vielleicht was mich nochmal interessieren würde, wie
war denn unser erstes Gespräch? Also ich weiß nicht, ich saß noch
auf der Terrasse, geblendet von der Sonne in Fuerteventura. Mit
welchem Gefühl bist du reingegangen ans Gespräch? Hattest du
irgendwie so ein bisschen, nein du kennst es ja, wenn man Coach ist,
dann kennst du auch andere Coaches. Hattest du eventuell Bedenken,
okay, mal gucken, ob das jetzt ein Verkaufsgespräch wird oder bist
du da vollkommen ohne Vorurteile eingegangen ins Gespräch? Ja, das
Thema bei diesen Gesprächen ist ja Vertrauen. Genau. Du musst ja
Vertrauen finden. Das ist ja, wenn ich mit meinen potentiellen
Kunden oder Klienten das erste Gespräch habe. Das geht ja immer
darum. Und jetzt in unserem Gespräch entwickle ich das Vertrauen,
dass du mir helfen kannst. Oder auch um es auf den Punkt zu bringen,
was kriege ich für mein Geld, wenn ich einen Coach heuere, erreiche
ich mein Ziel, ja oder nein. Ja. So und... Das ist uns ja gelungen.
Du hattest ja netten Bildhintergrund. Irgendwie grün und es sah
irgendwie sommerlich aus. Und es hat ja gerade geregnet oder so. Ja,
stimmt. Ja, irgendwie. Aber das ist ja natürlich passiert und das
ist auch das, was im Gespräch mit meinen Klienten passiert. Oder es
ist gut, wenn es passiert, dass sozusagen das erste Vertrauen
hergestellt ist. Das haben wir beide ja hingekriegt. Und
grundsätzliche Zweifel, ja, das ist dieser Zweifel, erreiche ich mit
dir mein Ziel. Und da bin ich aber der Meinung, es gibt ja keine
Garantie. Es gibt ja nicht irgendwie, wenn du mit mir dann
garantiert, denn am Ende des Tages ist so für uns coaches. Muss man


ja auch verstehen. dass der jeweilige Klient, der muss ja wollen
wollen. Und das ist noch mal das Wichtigste. Das ist so, kann man
sagen, intrinsisch motiviert denn. So wie ich mit dir, ich muss das
dann schon tun, was du mir sagst. Und das ist auch wie bei meinen
Klienten. Also wenn die das Gegenteil von dem tun. was ich
vorschlage, ist dann nur ein Vorschlag, dann erreichen wir das Ziel
nicht. Richtig. Und das hast du mir an der Stelle sogar in die Hand
gegeben. Würdest du sagen, dass im ersten Gespräch, um das Vertrauen
aufzubauen, ging das eher das, was ich inhaltlich gesagt habe, das,
was dich überzeugt hat, oder war das eher die menschliche
Komponente, was dir Vertrauen gegeben hat? Ich nenne das mal Chemie-
Check. Ja, also du musst gucken, mögen wir uns. Das ist so das. Das
ist das alles entscheiden. Das ist das Erste der Chemie-Check. Ja,
wärst du mir unsympathisch gewissen, hättest du noch so ein toller
Coach sein können, hätte es nicht geklappt. Absolut. So und ja.
Waren. Also ich kann mich an deine Worte erinnern. Du hast gesagt so
was wie Du glaubst halt nicht an die Zauberpille oder dass ich jetzt
die. tolle Methode habe, die jetzt besser funktioniert als andere.
Vielleicht mal rückblickend. Wir sind ja dann zusammengekommen, wir
hatten noch ein zweites Gespräch. Im zweiten Gespräch habe ich dir
dann mal so ungefähr skizziert, wie ich dann da rangehe. Das musst
du dich ja anscheinend auch überzeugt haben. Jetzt mal so
rückblickend, die letzten Monate waren dort Sachen dabei, die wir
beide zusammengemacht haben, die für dich neu waren, die du so auch
noch nicht, also du befasst dich ja mit Ernährung. Ist ja nicht so,
dass du, also das Besondere an dir ist ja... Du warst, oder bist
immer noch sportlich, du hast dich auch wirklich schon mit Ernährung
befasst. Waren dort gewisse Sachen dabei, die für dich neu waren in
der Ernährung? Als kurze Antwort ja. Ja klar, natürlich. So und das
Ganze ist ja, um also im Bild zu bleiben, das ist ja wie ein
Kochrezept. Du hast eine Anzahl von Zutaten. Und am Ende des Tages
hängt ja das gute Ergebnis davon ab, wie gehst du damit um, was
machst du jetzt da raus? Und wie du schon gesagt hast, ja, natürlich
habe ich mich schon viel mit Ernährung beschäftigt. Vegetarisch-
Vegane Ernährung und natürlich Low Carb, wie gesagt und
Kalorienzellen. Ein Zucker, ich hatte Zucker ja im Übrigen für einer
der gefährlichsten Drogen überhaupt. Und so dieses Konzept, was wir
beide, ja das was du strenge Phase nennst, so diese ersten drei
Wochen, das ist ja Low Carb, Low Fat, wenn du so möchtest. Und diese
drei Wochen, die hatten ja auch bei mir einen gravierenden Effekt.
Und das war in der Tat neu. Was war das für ein Effekt, erzähl mal.
Also der erste Effekt, den ich dadurch erreicht habe, ist natürlich
eine Gewichtsreduktion. Und das Ganze beginnt ja, indem man erst mal
sozusagen erst mal hermungslos ist in der Nahrungsaufnahme und dann
eine dreiböchige Phase anschließt, in der es, ich sag mal,
abgekürzelter Fett, nicht vegetarischer Ernährung als auch nicht-
vegetarischer Ernährung. Und was in dieser Phase passiert, und das
kannst du wahrscheinlich besser erklären als ich, ist, dass zum
einen eine Gewichtsreduktion stattfindet und zum anderen eben auch
das ganze Thema Hungergefühl auf der Strecke bleibt. Also es ist
nicht so, dass ich da irgendwie richtig Hunger hatte. Und was ich
auch so an neuer Information mitgenommen habe, das ist dieses Thema,
kann man nur im Kaloriendefizit abnehmen. Dass man im
Kalorienüberschuss zunimmt, das ist soweit klar. Aber so dieses


Neue, das hatte ich da schon irgendwie im Kopf, aber das habe ich
mir hier verfestigt. Dieses Neue ist ja, du musst dich satt essen.
Und das ist wichtig, du musst dich satt essen. mit den richtigen
Nahrungsmittel. Ja. So und dieses Thema Zuckerreduzierung oder
Zucker gegen Null fahren, das ist etwas, was sich sozusagen aus
unserer Zusammenarbeit nochmal verstärkt hat und das ich auch
weiterhin betreibe. Ja. Also das ist super wichtig. Genau. nicht nur
vom Gewicht herunter wolltest, sondern einer der Schlagwörter, die
bei mir, wenn ich an dich denke, ist, du hattest Hunger. Du hattest
ständig Hunger. Das war so eins der ersten Themen, wo ich gesagt
habe, pass auf, das wäre natürlich eins der ersten Ziele, mein
Gewicht runter. Aus meiner Sicht, der sich jeden Tag damit
beschäftigt, Leute zum Abnehmen zu bringen, ist Abnehmen wirklich
leicht. Das Interessante ist, die ganzen Nebenerscheinungen, die man
so im Alltag hat, wegzukriegen. Bei dir war das ja, obwohl du dich
gesund oder vielleicht gerade deswegen, weil du dich gesund ernährt
hast, immer Hunger. Und das ist auf jeden Fall eins der großen
Ziele, die wir bei dir relativ schnell weggekriegt haben. Der Hunger
war weg. Also kein Leiden mehr sozusagen im Alltag. Genau so ist
das. Und dieses Hungergefühl, das ist wirklich weg. So und wir haben
auch darüber gesprochen, dass ich ja auch. Also ich bin so ein
Schokoladen, man sagt ja Schokoladik, ja so Süßigkeiten. Also
Schokolade halt, also in der Tat. Auch da keine Gelüste mehr. Und
nee, auch da keine Gelüste mehr. Das ist genauso. Du weißt, ich
hatte vor kurzem Geburtstag. Du kannst nicht vermeiden, dass du dann
natürlich prallinen. Also ist okay. Kein Thema. So und. Ich esse
dann noch so eine Praline, das ist gar keine Frage. Aber ich lenke
da nicht mehr an der Nadel, um es mal im Bild zu bleiben. Sehr
schön. Genau. Ich würde mal kurz auf einen Punkt. Also du hast
gestartet bei 98 Kilo. Wo stehst du heute? Ich schwanke jetzt immer
um die 90 Kilo. Und wir beide haben daran gearbeitet. Dann war es 94
und 91. Dann war es auch kurz unter 90, aus bekannten Gründen. Aber
das ist völlig in Ordnung. Jetzt kann man sagen, okay, das mag jetzt
eine Ausrede sein, aber es ist in der Tat so, dass in meinem
Business ist das Q4, ich bin gerade ausgebucht. Und dann ist das
völlig in Ordnung, dass mein Körper sagt, du brauchst gerade noch so
zwei Kilo mehr. im November noch mal diese drei Wochen das, was du
in der strenge Phase nimmst, einlegen, auch um für Weihnachten
präpariert zu sein. Ja, keine Frage. Aber da ich dieses Werkzeug nun
kenne, kann ich es ja, wann immer ich denke, ich müsste jetzt wieder
gegensteuern, kann ich ja gegensteuern. Richtig. Du nennst dich
selbst Karrieremechaniker, wenn man das Werkzeug kriegt. Deswegen
redest du auch genau in dieser Formulierung. Tatsächlich ist es das,
was ich versuche, meinen Kunden mitzugeben, oder meinen Klienten,
wie auch immer man nennen möchte, ist einmal das Werkzeug. Wie
funktioniert das Abnehmen? Das ist das eine. Wie ernähre ich mich
denn sonst, wenn ich gerade nicht abnehmen möchte? Also sprich, was
ist denn die eigentlich alltägliche Ernährung? Das Besondere jetzt,
da haben wir gerade eben kurz vor der Aufnahme gesprochen, das, was
das eigentliche exzellente Ziel, die Erleuchtung ist. dass der
Stoffwechsel nachhaltig so verändert ist, dass man eben halt nicht
immer auf seine Ernährung achten muss. Vielleicht erzählst du mal
kurz, was so in den letzten zwei Wochen bei dir los war und was das
für einen Impact auf deiner Waage hatte. Genau. Wie wir gerade


besprochen haben, ich hatte Geburtstag und das war wirklich
sensationell. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich das zum
letzten Mal hatte. Ich hatte am Dienstag Geburtstag und ich hatte
drei Kinder und Enkelkinder, Meine ganze Family war da und auch fünf
meiner, ja, mein Fallschirmclub war da. Sorry. Und noch fünf Freunde
aus meinem Fallschirmclub waren da. Und die kamen schon Freitagabend
und sind bis Donnerstag geblieben. Und es ging wirklich jede Nacht
bis 2,30. Es gab Nahrungsmittel in ausreichender Menge. Es gab auch
Alkohol in ausreichender Menge und ich habe das einfach genossen.
Und der Impact auf meine Waage, das ging gegen null. Das ging
wirklich gegen null. Ich meine, ich habe 800 Gramm, das habe ich
jetzt zugenommen in dieser Woche. Und ich habe auch in den Wochen
davor null Sport gemacht, einfach null Sport. Das muss ich jetzt in
den kommenden Wochen, ich habe heute wieder ein bisschen angefangen
damit, wieder aufholen. Aber das ist genau dieser Effekt. Das ist
das, was mir als Mechaniker, ich bin ja Maschinenbautchen-Jährer,
wahrscheinlich komme ich deswegen auch auf dieses Thema, dieses
Unterkontrolle haben und beeinflussen können, wissen, an welcher
Stellschraube muss ich danach drehen, um einfach wieder in die
richtige Richtung zu fahren. Das ist das. Okay. Würdest du
vielleicht abschließend nochmal kurz sagen, hat es sich für dich
gelohnt? Und inwiefern, was war das, was du so mitnimmst aus unserer
Zusammenarbeit? Also die große Antwort darauf hat es sich gelohnt.
Natürlich hat sich das gelohnt. Ja, so. Und das sage ich ja jetzt
nicht, weil wir irgendwie eine Vereinbarung haben. Ich hoffe so. Ja,
genau. Also. Und ja, das hat sich gelohnt. Ich muss mich da einfach
nochmal wiederholen. Wenn ich ein Ziel erreichen will und es selbst
nicht erreiche, dann muss ich ja schauen, wer hilft mir jetzt dabei?
Was fehlt denn? Denn wenn andere das erreichen, und das stellt sich
auch in seinem Podcast dar, dann funktioniert es ja grundsätzlich.
Nur wenn ich nicht weiß, wie es funktioniert und du kannst mir das
sagen, dann ist das gut. Und das haben wir jetzt erreicht. Hast du
irgendwo Bedenken, dass das nicht nachhaltig war? Dass das, was wir
zusammen gemacht haben, nur so ein kurzes Ziel erreichen war? Oder
glaubst du, dass ich dir die Mittel mitgegeben habe, dass du das
auch langfristig umsetzen kannst? Ihr kurzer Antwort, ja, ich
glaube, dass das nachhaltig ist. Denn deine Methodik, wie du ja
gerade selbst beschrieben hast, zielt ja darauf ab, dass sich der
Stoffwechsel verändert. Und das ist ja sozusagen die Basis oder dein
Geheimnis, deine Methode. Und nochmal, wann immer, aus welchen
Gründen auch immer sei es die eine bestimmte Lebensphase viel Stress
dazu führt, dass das Gewicht um 3 Kilo steigt, dann ist das zunächst
mal nicht tragisch. dann ist das ja zunächst mal nicht tragisch,
wenn du weißt, wie du das wieder in den Griff kriegen kannst. Und
darüber hinaus bin ich der Meinung, das muss so sein, dass es
einfach Phasen im Leben gibt, wo du sagst, ja, jetzt schlage ich mal
über die Stränge aus bestimmten Gründen, weil ich das gerade
brauche, weil mein Körper das gerade braucht. Und dann tauchst du in
die nächste Phase ein und sagst, okay, jetzt steuer ich wieder
zurück. Jetzt schraube ich den Sport wieder hoch, jetzt schraube ich
wieder an der Ernährung und dann erreiche ich wieder mein Ziel
sozusagen. Also ich werde zum Jahresende wieder die 87 Kilo wiegen,
das weiß ich. Und wenn ich dann irgendwann, dem kommenden Jahr, mal
wieder 91 wiege, ja und? Richtig. Das ist ja sozusagen bei 1,90


Größe, das ist ja auch zunächst mal okay. Absolut. Aber ich halte es
für wichtig, einfach, das ist ja auch ein Stück weit Lebensgefühl
und ich merke das einfach, wenn ich eine bestimmte Gewichtsgrenze
überschreite, dass ich mich nicht gut fühle. Dann steuere ich gegen.
Das ist das, was ich Nachhaltigkeit nenne. Eins deiner Ziele war ja
auch nicht nur, das Gewicht abzunehmen, sondern es ging dir um ich
sag jetzt mal dauerhaft, einen gesunden Lebensstil führen zu können.
Hat sich dein Blick auf gesunde Ernährung ein wenig geändert durch
unser Programm? Auch hier kurze Antwort Ja. Natürlich. Also eines
der Ergebnisse daraus war. Ich denke, es ist wichtig zu verstehen,
dass einfach alles Konsequenzen hat. Man kann nur sagen, alles hat
seinen Preis. Wenn ich bestimmte Lebensmittel esse oder bestimmte
Getränke zu mir nehme, dann hat das eine Konsequenz. Es ist nur
allzu menschlich, davon auszugehen, dass es keine Konsequenzen hat.
Und das ist auch so in meinem Coaching ein ganz wichtiger Punkt, der
alles hat seinen Preis. So, wenn ich A tue, dann wird das ein
Ergebnis haben. So, und so dieses nochmal zu verinnerlichen, ja,
dass wenn du zu viel Zucker isst, wenn du bestimmte andere
Lebensmittel isst, wenn du zu viel davon isst und andere
Lebensmittel nicht zu dir nimmst, dann wird dein Gewicht steigen.
Ganz einfach. Und das nochmal zu verinnerlichen, dass du dann
einfach Verantwortung übernimmst für diese Konsequenzen. Es ist
niemand anders schuld. Das kannst du vergessen. Es ist niemand
anders schuld, du bist selbst verantwortlich für das, was du tust.
Und in dem Fall ist oder nicht tust, wenn du keinen Sport machst.
Denn auch da sind wir uns ja, glaube ich, einig, dass der gesunde
Lebenswandel, also mein Motto, also nur in einem gesunden Körper
wohnt ein gesunder Geist, ein großer Teil des Geheimnisses ist ja
Ernährung und Bewegung. Es kommt noch Schlaf hinzu, also diese drei
Komponenten Ernährung, Bewegung, Schlaf. Wenn du das im Griff hast
und da hast du ja eben auch die Werkzeuge dazu, dann bist du dann
einen Riesenschritt weiter. Vielleicht weiß ich mir gerade noch mal
einfällt die Frage. Du hast ja, ich sage erst mal, die strenge Phase
kurz mal skizziert. An sich Zucker auf Null reduzieren. Das ist
jetzt zwar ein bisschen sehr kurz skizziert, weil da noch ein paar
andere Elemente mit da reinkommen. Aber du sagst mal ja im
Volksmund, dass das Gehirn ja Zucker braucht, sonst kann man sich
nicht konzentrieren. Nur hattest du echt Phasen zwischendrin in
unserer Zusammenarbeit, wo du echt richtig was zu tun hattest.
unterwegs warst, viel gearbeitet hast, hast du in den Phasen
irgendwelche Konsequenzen gemerkt, dass du dich nicht so
konzentrieren konntest, dass du schlapp warst oder hatte das keinen
wirklichen Einfluss, auch wenn du keinen Zuckersügel genommen hast?
Nein, das hatte keinen negativen Einfluss. Wir können jetzt über
kethogene Ernährung hier natürlich reden, aber das ist wieder ein
anderer Punkt. Und das ist ja möglicherweise auch noch eine
Motivation für deinen neuen Kunden. Das... Du in dieser Phase, um es
mal etwas deutlicher zu machen, viele kennen das ja auch, wenn du
fastest, ja, du hast möglicherweise die ersten drei Tage hast ein
Hungergefühl und du kommst ja nachher fast in ein euphorisches
Gefühl. So und ähnlich war das da auch. Also ich hatte das Gegenteil
von irgendwie negativen Auswirkungen. Ich war weder schlapp noch
wenig konzentriert, sondern eher ganz im Gegenteil. Und das ist ja
das Spannende und auch das Gute daran, dass du dann in dieser Phase


fast noch motiviert wirst, sozusagen automatisch motiviert wirst,
dran zu bleiben. Genau. Schön. Jetzt als letztes. Was rätst du einem
Interessenten, der noch Zweifel hat? Also mein erster Rat ist, gibt
es ein Ziel, das du erreichen möchtest, in deinem Fall abnehmen als
Beispiel? Willst du das wirklich? Und dann ist die Frage, warum
willst du das? Was ist das Ziel hinter dem Ziel? Das ist auch bei
meinen Kunden diese Frage. Was ist eigentlich das Ziel hinter dem
Ziel? Was willst du denn erreichen? Was ist denn anders, wenn du 10
Kilo abgenommen hast? So über die Klassiker hinaus, ich kann mich
besser bewegen und und und. Und wenn du wirklich abnehmen willst,
dann triff eine Entscheidung. Triff eine Entscheidung. Denn wenn du
keine Entscheidung triffst, dann bleibt alles beim Alten. Und wenn
du die Entscheidung getroffen hast, ich will wirklich Gewicht
verlieren, dann geh zu Markus, rede mit Markus. Klar, es gibt auch
andere Coaches, keine Frage. Also bei mir ja auch. Wir zwei sind ja
nicht allein auf der Welt. Ja. So und wie bei mir auch. Rede mit
Markus. Guck, ob das passt. Ja, und wenn es passt, trifft eine
Entscheidung. Ja, dann keine Entscheidung ist auch eine
Entscheidung. Und zwar, bleibt, wie es ist. Gut. Vielen, vielen
Dank. Ich freue mich über das Interview und über all das, was du
gesagt hast. über all deine Erfolge, die wir zusammen gefeiert
haben. Und damit beende ich jetzt die Aufnahme. Ja und damit bin ich
auch schon am Ende der heutigen Podcast-Folge. Ich hoffe, sie hat
dir gefallen. Ich hoffe, du hast meinen kleinen Einblick bekommen in
das, was so alles möglich ist. Und für die nächste Folge habe ich
was ganz Besonderes vorbereitet. Also wenn du jetzt noch zuhörst.
Freu dich auf die nächste Folge, denn in der nächsten Folge geht es
um die Zukunft des Abnehmens. Wo sehe ich die Zukunft? Wo sieht
tatsächlich die Wissenschaft die Zukunft im Abnehmen? Was gibt es so
für neue Ansätze? Darum wird es in der nächsten Folge gehen. Also,
ich freue mich auf nächste Woche. Wir hören uns.